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Bericht Schwarzseefliegen aus Sicht eines Helfers.

Samstag, Februar 11.2012

Es ist 9.30 Uhr, die Bise bläst zwar nicht stark, aber bei dieser Kälte ist sie doch unangenehm. Wir sind aber guter Hoffnung, dass sich der Nebel noch etwas verzieht, da doch ein paar Sonnenstrahlen durchscheinen. Unsere Nachbarn und Gäste von den Trikes haben ihr Zelt schon gestellt, höchste Zeit, dass wir auch damit beginnen. Gaston und Daniela beginnen mit dem Aufbau des Standes und der Tische. Nach und nach trudeln ein Paar Helfer ein und im Nullkommanichts ist der Stand und die Tische aufgebaut. So, wir wären bereit.....

Norbert zieht seine ersten Kreise mit dem Trike und wird auch gleich vom Swiss Glider Fotografen Thomas Oetiker abgelichtet. Leider verzieht sich die Sonne immer mehr und es wird wieder kälter. Die Bise lässt ein solides Soaring am Riggisalphang zu, doch die meisten müssen nach einer halben Stunden wegen den kalten Fingern landen. Unsere Gäste von Birdwing, Meiringen, die Flugschüler von Jürg Marcin und ein Paar Hartgesottene Einheimische lassen sich davon nicht abschrecken und geniessen die Flüge in vollen Zügen. Raffael und Bernhard welche bis jetzt am Stand geholfen haben, werden durch Jürg und Josef abgelöst und können es kaum erwarten soaren zu gehen.

Sabine und Beri kommen gerade rechtzeitig um die eingefrorenen Helfer am Stand für die letzte Schicht abzulösen. Somit kann auch Josef seinen wohlverdienten Soaringflug antreten. Die Getränke beginnen einzufrieren und ein Schümli Pflümli zu zaubern ist ein halbes Wunder. Peter, der übrigens Samstag und Sonntag den ganzen Tag am Stand mitgeholfen hat, vollbringt diese Wunder und schafft es immer wieder die eingefrorenen Getränke aufzutauen.

So gegen vier Uhr haben die meisten genug vom Fliegen und wir beginnen den Stand abzuräumen. Mit der Hoffnung, dass es am Sonntag etwas wärmer wird, verabschieden wir uns mit einem Kaffee im warmen Restaurant.

Sonntag, Februar 12.2012

Im Schwarzsee angekommen, sind die Temperaturen bei -20 Grad und der Stand ist um 9.30 immer noch im Schatten. Niemand hat Lust mit dem Aufbau zu beginnen und so genehmigen wir uns erst einen warmen Kaffee im Restaurant.
Nachdem nun die Lebensgeister wachgeworden sind, sind wir schnell mit dem Aufbau fertig. Peter hat heute vorgesorgt und die Getränke können uns nicht mehr einfrieren.

Die Sonne scheint und es ist nicht mehr so kalt wie am Vortag, die Würste sind auf dem Grill und die Gäste werden langsam mehr. Pünktlich um 11 Uhr treffen Paul, Josef und Martin zu Ablösung ein und wir können fliegen gehen.
Am Startplatz herrscht dank dem schönen Wetter viel Andrang. Da die Bise heute nicht so stark ist wie am Samstag, kann leider nicht gesoart werden und es wird ein kurzes, kaltes Sinkflügli. Besser als gar nichts....

Es ist wunderschönes Wetter und es ist alles in der Luft, was Flügel hat. Es gibt ein Modellflug Trike der seine Kreise zieht, es Höisi ist mit dem Speedglider auf der Kaiseregg, es hat einen Skyter mit Skiern auf dem See, Norbert ist mit dem Trike in der Luft und natürlich viele, viele Gleitschirme. Das nenne ich mal ein Flugfest am Schwarzsee.

Entsprechend ist der Andrang am Stand und die Ablösung mit Christoph, Bruno, Jürg klappt wunderbar. Peter ist wie ein Heinzelmännchen und hält die ganze Zeit durch. Auch Paul und Maus sind ständig am Würste braten und kommen kaum hinterher. So läuft das den ganzen Nachmittag, um 15.00 Uhr sind wir dann froh, als Daniel und Chrigu zur Ablösung auftauchen und Peter auch endlich mal Pause machen kann.

Gegen vier Uhr sind fast keine Piloten mehr in der Luft und es merklich weniger Leute unterwegs. So wir entschliessen uns den Stand abzubauen. So sind Maus, Paul, Peter, Daniel, Chrigu, Nicolas mit Anhänger und Daniela gemeinsam am Abbauen und bringen die Materialen zurück.

So geht wieder einmal ein erfolgreiches Schwarzseefliegen zu Ende. Im Namen des Vorstandes ein riesen grosses Dankeschön allen Helfern für die Unterstützung, ohne Euch wäre dieses Fest unmöglich. Der Klub müsste ohne das Geld welches hier erwirtschaftet wird auf einiges Verzichten, was als Selbstverständlich angesehen wird. Dank Euch müssen wir nicht darauf verzichten.

Allen einen guten, baldigen Saisonstart

Happy Landing